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Pyrexie

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Fieber, lateinisch Pyrexie, ist die direkte und häufigste Folgeerscheinung einer akuten Infektion. Üblicherweise tritt Fieber bei grippalen Infekten oder Grippe auf, in Verbindung mit Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, meist begleitet von Husten und Schnupfen.

Fieber ist die deutlich gewordene Abwehrreaktion des Körpers auf schädliche Erreger, meist Viren. Da das ganze Abwehrsystem des Körpers reagiert, kommt es zu einem Temperaturanstieg im Organismus. Die normale Körpertemperatur von 37°C erhöht sich deutlich. Bei einer Temperatur über 40°C besteht Lebensgefahr.

Häufiger als beim Erwachsenen treten fieberhafte Erkältungen bei Kindern auf, da sich bei ihnen erst ein stabiles Abwehrsystem etablieren muss - und das geht nur, indem Krankheiten überstanden werden.

Bei leichtem Fieber helfen fiebersenkende Tees wie Holunderblüten- oder Lindenblütentee. Generell ist es wichtig, viel zu trinken. Oft bewähren sich bei Kindern lauwarme Wadenwickel, im habstündlichen Rhythmus erneuert. Ein gestärktes Immunsystem ist der beste Garant, um möglichst fieberfrei durch den Winter zu kommen. Viel Bewegung an frischer Luft und vitaminreiche Ernährung sind ideal zur Stärkung des körpereigenen Abwehrsystems.

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