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Rechtschreib- und Rechenschwäche: Bundesverband informiert

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Donnerstag, den 21. April 2016 um 15:40 Uhr
Geschrieben von: Marc Bohländer (Redakteur)   


Bonn. Jugendliche und junge Erwachsene können trotz Legasthenie und Dyskalkulie (Rechtschreib- und Rechenschwäche) die Schule, Ausbildung und ein Studium absolvieren. Zu den Möglichkeiten für Betroffene informiert die Gruppe der JungenAktiven (JA) im Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL).


Weil Jugendliche oft mit der Problematik alleine gelassen würden, können sich die Auswirkungen von Legasthenie oder Dyskalkulie oft bis ins Erwachsenenalter ziehen, so der Bundesverband per Pressemitteilung. Eine Gruppe im BVL hat sich nun deshalb die Etablierung der „Hilfe zur Selbsthilfe“ auf die Fahnen geschrieben. „Wenn wir unsere Anliegen selber in die Hand nehmen, dann können wir eher etwas bewegen als wenn jeder einzeln für sich kämpft“, erklärte Sonja Borowski aus dem Sprecherteam.


Workshops

Im Januar wurde ein Workshop unter dem Motto „Erfolgreich leben mit Legasthenie und Dyskalkulie“ veranstaltet. Er habe gezeigt, wie unterschiedlich die Rahmenbedingungen in den Ländern seien. „Es ist traurig, dass die Fördermöglichkeiten vom Bundesland und der Unterstützung in den Schulen abhängig sind und es keine Einheitlichkeit gibt“, sagte eine Teilnehmerin. Oftmals gebe es unterschiedliche schulische Regelungen, die sich dann auf die Lebensläufe auswirken.


Im August steht bereits der nächste Workshop in Frankfurt am Main an. Dann steht das Thema „Biografien“ im Fokus. Die Veranstaltung wird ebenfalls über die Selbsthilfeförderung der Barmer GEK finanziert.

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