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Kernspintomographie

Mit dem auch „Magnet-Resonanz-Tomographie“ genannten Verfahren ist es möglich, Entzündungen und andere Veränderungen im Körpergewebe zu erkennen, was bei der Diagnose möglicher Erkrankungen hilft.

Im Kernspintomograph, einer 70 bis 100 Zentimeter lange Röhre, wird der Körper einem starken Magnetfeld ausgesetzt und die Atome im Körper richten sich nach diesem Magnetfeld aus. Nach Abschalten der magnetischen Strahlung orientieren sich die Atome wieder in ihre angestammte Position, senden dabei aber elektromagnetische Signale, die von den Antennen des Kernspintomographen registriert werden. Ein angeschlossener Computer kann daraus mehrere Querschnittsbilder des Körpers errechnen und darstellen.

Je wasserhaltiger die untersuchten Stellen, desto besser funktioniert die Kernspintomographie, etwa bei Weichteilen oder Organen. Für die Untersuchung von wasserärmeren Knochen eignet sich diese Diagnosemethode weniger.