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Mastopathie

Mastopathie tritt vor allem zwischen der Geschlechtsreife und dem Beginn der Wechseljahre auf, am häufigsten bei Frauen zwischen 30 und 50 Jahren. Vor oder nach diesen Zeiträumen ist die Wahrscheinlichkeit an Mastopathie zu erkranken, eher unwahrscheinlich. Es handelt sich hierbei um eine gutartige Veränderung des Brustdrüsengewebes. Die Veränderungen sind vielfältig. Die Brust kann anschwellen, sie kann schmerzempfindlich werden oder Zysten und Knoten ausbilden. Die Unterscheidung von Brustkrebs gelingt oft schwer, so dass fast immer etwas Gewebe entnommen und überprüft wird. Trotz Gutartigkeit muss die Brust nach Diagnosestellung regelmäßig untersucht werden, da das Risiko einer Brustkrebserkrankung erhöht ist. Ausgehend vom mikroskopischen Befund werden bei Mastopathie drei Gruppen den Schweregrad betreffend unterschieden. Mithilfe der Einteilung in unterschiedliche Schweregrade der Mastopathie wird die Prognose und im günstigsten Fall die Ursache der Gewebsveränderungen in der Brust bestimmt. Hierbei werden folgende Bewertungen vorgenommen, um den Schweregrad zu ermitteln: die Endstücke der Milchdrüsen, das Milchgangsepithel und das umgebende Gewebe. Bei der Mastopathie gibt es folgende drei Schweregrade.

Mastopathie Grad I: Keine Veränderung der Epithelien der Milchgänge; Entstehung der Veränderungen der Brustdrüse bedingt durch erweiterte Milchgänge, durch vermehrtes Bindegewebe und durch ein umgebautes Läppchensystem; Zystenbildung möglich

Mastopathie Grad II: Wucherung des Milchgangepithels; Zellen weitgehend normal; gering fortschreitend

Mastopathie Grad III: atypisch fortschreitend; Epithelien des Milchgangsystems wuchern; untypisches Aussehen der Zellkerne und –formen; ungewöhnlich häufige Zellteilung

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