Verlauf Herzinfarkt

Die generelle Sterblichkeitsrate nach einem Herzinfarkt ist hoch. Sie liegt vier Wochen nach dem Infarkt bei 50 %. Dabei spielt vor allen Dingen die Zeit bis zur Versorgung des Patienten eine entscheidende Rolle. Kommt dieser rechtzeitig in ein Krankenhaus und kann dort behandelt werden, dann ist die Prognose für den weiteren Verlauf relativ gut. Mehr als 90 % der Patienten, die es rechtzeitig in ein Krankenhaus schaffen, überleben den Infarkt. Aber auch dann kann es zu Komplikationen kommen. Dies sind vor allem Herzrhythmusstörungen, die dadurch zustande kommen, dass das in Folge des Infarktes abgestorbene Herzgewebe nicht mehr funktionstüchtig ist. Entwickeln sich die Herzrhythmusstörungen zu einem Kammerflimmern, dann führt dies in der Regel zu einem plötzlichen Herztod.

Eine weitere Komplikation besteht darin, dass es an dem betroffenen Herzgewebe zu Ausstülpungen, den sogenannten Prognose, kommen kann. Diese können zu einem Riss im Gewebe führen und das Entstehen von Blutgerinnseln fördern, die, wenn sie sich lösen und in der Blutbahn zirkulieren im Gehirn zu einem Schlaganfall führen können.
Etwa 15 bis 20 % aller Herzinfarkte verlaufen schmerzlos, man spricht dann auch von stummen Infarkten. Besonders Diabetiker sind davon betroffen. Ein Drittel bis zur Hälfte aller Infarkte treten spontan auf, ohne dass sie sich vorher durch die typischen Symptome angekündigt haben.
Als Langzeitfolge eines Herzinfarktes kommt es in der Regel zu einer chronischen Herzschwäche, da die Pumpleistung des Herzens dauerhaft vermindert ist.

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