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Sprach- und Stimmstörungen

Sprach- und Stimmstörungen Sprach- und Stimmstörungen können die verschiedensten Ursachen haben. Am Häufigsten sind Sprachstörungen, die ihre Ursache in Schädigungen der betroffenen Hirnregionen haben.

Eine solche, auch als Aphasie bezeichnete Störung kann ausgelöst werden durch arteriosklerotisch bedingte Durchblutungsstörungen der betroffenen Hirnareale, z. B. nach einem Schlaganfall, aber auch durch ein Schädeltrauma nach einem Unfall oder durch einen Gehirntumor. Diese Störungen beschränken sich dann aber nicht alleine auf die Fähigkeit zum Sprechen sondern betreffen neben der Lautbildung und dem Verstehen auch das Schreiben und Lesen. Je nach Ausprägung sind unterschiedliche Hirnareale betroffen.

Treten schon bei Kindern Störungen beim Lesen, auch Dyslexie genannt, und Schreiben auf, so wird es sich in den meisten Fällen um eine Legasthenie handeln. Diese beruht wahrscheinlich auf genetischen Einflüssen oder ist auf Störungen während der Schwangerschaft oder der Geburt zurück zu führen.

Vordergründig an Sprachstörungen können auch Personen leiden, bei denen ein Autismus festgestellt wurde. Bei diesem Krankheitsbild handelt es sich jedoch um eine psychosoziale Kontaktstörung, die dazu führt, dass betroffene Personen weder Emotionen anderer Menschen wahrnehmen können noch Kontakte zu anderen Personen suchen. Da Autismus angeboren ist, führt dies auch schon im Kindesalter zu einer gestörten Kommunikation und damit einhergehend zu einer Beeinträchtigung der Sprach- und Lautbildung, die sich unabhängig von der eigentlichen Fähigkeit zum Sprechen entwickelt.

Übersicht über Sprach- und Stimmstörungen

  • Aphasie
  • Kosmetik-Lexikon

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