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Schock

Dieses Versagen äußert sich meist durch verminderte Durchblutung bis hin zum völligen Zusammenbruch der Organsysteme. zum körperlichen Schock zählt unter anderem der Volumenmangelschock auch als hypovolämischer Schock bekannt. Hierbei vermindert sich das Blutvolumen um mehr als 20%. Die Ursachen dafür können innere sowie äußere Blutungen, ein vermehrter Harnfluss und weitere Faktoren sein.

Sehr geläufig ist auch der kardiogene Schock, der durch eine akute Verminderung der Herzleistung hervorgerufen wird sowie der sogenannte Blutzuckermangelschock, der meist durch übermäßige Blutzuckerzufuhr hervorgerufen wird. Typische Symptome des Schocks sind blasse und feucht-kühle Haut. Die Betroffenen besitzen zudem einen weichen, schnellen Puls, einen abfallenden Blutdruck und sie leiden meist unter Bewusstseinsstörung, Kälteempfindung, Angst und Unruhe. Jeder Schock muss schnell und gezielt behandelt werden, denn er bedeutet im schlimmsten Fall Lebensgefahr. Der psychische Schock entsteht dagegen durch seelische Erschütterung durch hervorgerufene schockähnliche Erlebnisse. Die Symptome hierfür sind Herz- und Kreislaufstörungen. Hierbei wird das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die Symptome bei dem psychischen Schock sind Zittern, Ohnmacht, Schweißausbruch sowie Orientierungsverlust, Erregung oder Erstarrung.