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Bulimie: Zähne leiden bei Essstörungen

Anbahnende Zahnschäden können sich durch verschiedene Anzeichen wie Zahnhalskaries oder Empfindlichkeit bei Süßem, Saurem, Heißem und Kaltem ankündigen. Auch sichtbare Schäden an den Vorderzähnen und den Schneidekanten können Indizien sein.
Das Krankheitsbild tritt häufig bei Bulimie-Patienten auf. Sollte die Problematik frühzeitig erkannt werden, kann eine auf das Krankheitsbild abgestimmte Zahnpflege plus Vorsorge hilfreich sein. Gänzlich abwenden lassen sich Zahnschäden bei Essstörungen jedoch nicht.

Veneers aus Keramik

„Für uns ergibt sich daraus die Aufgabe, den ästhetischen Gesamteindruck des Mundbereiches wieder herzustellen und weitere Schäden zu verhindern“, erklärte Zahnärztin Schauer, die insbesondere auf Veneers aus Keramik setzt. Dabei handelt es sich um sehr dünne Verblendschalen für die Frontzähne. Zudem schützen sie vor der angreifenden Säure. 
Die Problematik bei der Erkrankung liegt an der Häufigkeit und Intensität von Magensäure im Mundraum. Normalerweise übernimmt der Speichel die Neutralisation, nach dem Erbrechen dauert dieser Prozess jedoch deutlich länger, sodass die Magensäure praktisch stundenlang einwirken kann.