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Bundesregierung veröffentlicht Drogen- und Suchtbericht 2014

„Maßnahmen zur Prävention, Beratung und Hilfe“

Die ausgewogene Ausrichtung auf Maßnahmen zur Prävention, Beratung und Hilfe, Schadensminimierung und gesetzlicher Regulierung zur Angebotsreduzierung sei erfolgreich. Man wolle wirksame und bewährte Ansätze fortzuführen und frühzeitig auf neue Herausforderungen reagieren, hieß es aus der Bundeshauptstadt. Laut des Berichtes sank bei den 12- bis 17-Jährigen der Konsum von Tabak seit 2001 um 27,5 Prozent. Auch der Alkoholkonsum wurde weniger. Ebenfalls rückläufig bei Jugendlichen: Cannabis. Im letzten Jahr wurde jedoch wieder ein leichter Anstieg verzeichnet. 


Mehr Drogentote

Bei den Drogentoten wurde nach jahrelangem Rückgang ebenfalls ein Plus notiert. „Dies zeigt, dass wir mit unseren Anstrengungen keinesfalls nachlassen dürfen, um erreichte Erfolge nicht zu gefährden“, so die Drogenbeauftragte.

Zu den wichtigen Themenfeldern zählt nach wie vor der der riskante Suchtmittelkonsum wie das Rauschtrinken unter jungen Erwachsenen und problematische Konsummuster wie der Mischkonsum und der Konsum von Neuen Psychoaktiven Substanzen. Ein besonderes Problem stelle die zunehmende Verbreitung von Methamphetamin, bekannt als „Crystal Meth“ dar. 


„Um die Suchtprävention in der Fläche weiter ausbauen und zielgruppengerecht vertiefen zu können, brauchen wir eine nachhaltige Verankerung im geplanten Präventionsgesetz. Hierfür werde ich mich in der politischen Abstimmung stark machen, denn Suchtprobleme können nur als gesamtgesellschaftliche Aufgabe erfolgreich bewältigt werden“, sagte Mortler.